Auf Augenhöhe

Angebote für Menschen mit Behinderung

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23.11.2018

Hohe fachliche Kompetenz erforderlich

8. Netzwerktreffen der Beratungsstellen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung fand bei Rummelsberger Diakonie in Nürnberg statt

Nürnberg – Regelmäßiger Austausch bereichert die Arbeit: Die Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung Mittelfranken der Rummelsberger Offenen Angebote hat das 8. Netzwerktreffen der Beratungsstellen in Deutschland ausgerichtet. Ende Oktober kamen 23 Beraterinnen und Berater in die Ajtoschstraße 6 in Nürnberg. Vorgestellt wurde der neue Internetauftritt des Netzwerks. Unter bnb-meh.de finden Ratsuchende nun schnell und übersichtlich einen Kontakt in der Nähe.

BNB-MeH ist die Abkürzung für „Bundesweites Netzwerk – Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung“. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss 21 spezialisierter Beratungsangebote für Betroffene und deren Angehörige aus ganz Deutschland. Die Mitarbeitenden der Beratungsstellen treffen sich einmal im Jahr.

Bei der Tagung in Nürnberg machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich, dass für die Beratung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung eine hohe fachliche Kompetenz wichtig sei. Die Beraterinnen und Berater benötigten zum Beispiel ein umfassendes Wissen zu verschiedenen Krankheitsbildern und über Bedarfe, die bei den Klientinnen und Klienten durch eine Erkrankung entstehen. Beschlossen wurde, dass für wichtige Beratungsthemen Arbeitshilfen erstellt werden. Im Laufe des kommenden Jahres sollen Checklisten zum Beispiel zu den Themen REHA, berufliche Wiedereingliederung und Krankheitsverarbeitung entstehen. Die Arbeitshilfen können dann als Vorbereitung für die Gespräche mit den Klientinnen und Klienten genutzt werden.

Um die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung ging es in einem Fortbildungsvortrag. Referentin Andrea Keil vom Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung Bund gab praktische Tipps und erklärte anhand verschiedener Fallkonstellationen, wie mit dem Instrumentarium der DRV kreativ umgegangen werden könne.

Die beiden Netzwerk-Vorsitzenden Dr. Jana Alber aus Oldenburg und Christian Houben aus Mönchengladbach wurden im Amt bestätigt. Erstmals wurden zwei Beisitzer bestimmt. Amrei Neißner aus Bonn und Gabriele Stamm aus Viersen unterstützen den Vorstand künftig bei seiner Arbeit. Vorsitzender Christian Houben bedankte sich für die gute Organisation der Veranstaltung und für die interessante Fortbildung: „Die Tipps zur beruflichen Wiedereingliederung lassen sich gut in unsere Arbeit integrieren.“

Das nächste Netzwerktreffen findet im Herbst 2019 bei der Hannelore Kohl Stiftung in Bonn statt.

 


Von:
23.11.2018

Hohe fachliche Kompetenz erforderlich

8. Netzwerktreffen der Beratungsstellen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung fand bei Rummelsberger Diakonie in Nürnberg statt

Nürnberg – Regelmäßiger Austausch bereichert die Arbeit: Die Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung Mittelfranken der Rummelsberger Offenen Angebote hat das 8. Netzwerktreffen der Beratungsstellen in Deutschland ausgerichtet. Ende Oktober kamen 23 Beraterinnen und Berater in die Ajtoschstraße 6 in Nürnberg. Vorgestellt wurde der neue Internetauftritt des Netzwerks. Unter bnb-meh.de finden Ratsuchende nun schnell und übersichtlich einen Kontakt in der Nähe.

BNB-MeH ist die Abkürzung für „Bundesweites Netzwerk – Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung“. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss 21 spezialisierter Beratungsangebote für Betroffene und deren Angehörige aus ganz Deutschland. Die Mitarbeitenden der Beratungsstellen treffen sich einmal im Jahr.

Bei der Tagung in Nürnberg machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich, dass für die Beratung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung eine hohe fachliche Kompetenz wichtig sei. Die Beraterinnen und Berater benötigten zum Beispiel ein umfassendes Wissen zu verschiedenen Krankheitsbildern und über Bedarfe, die bei den Klientinnen und Klienten durch eine Erkrankung entstehen. Beschlossen wurde, dass für wichtige Beratungsthemen Arbeitshilfen erstellt werden. Im Laufe des kommenden Jahres sollen Checklisten zum Beispiel zu den Themen REHA, berufliche Wiedereingliederung und Krankheitsverarbeitung entstehen. Die Arbeitshilfen können dann als Vorbereitung für die Gespräche mit den Klientinnen und Klienten genutzt werden.

Um die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung ging es in einem Fortbildungsvortrag. Referentin Andrea Keil vom Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung Bund gab praktische Tipps und erklärte anhand verschiedener Fallkonstellationen, wie mit dem Instrumentarium der DRV kreativ umgegangen werden könne.

Die beiden Netzwerk-Vorsitzenden Dr. Jana Alber aus Oldenburg und Christian Houben aus Mönchengladbach wurden im Amt bestätigt. Erstmals wurden zwei Beisitzer bestimmt. Amrei Neißner aus Bonn und Gabriele Stamm aus Viersen unterstützen den Vorstand künftig bei seiner Arbeit. Vorsitzender Christian Houben bedankte sich für die gute Organisation der Veranstaltung und für die interessante Fortbildung: „Die Tipps zur beruflichen Wiedereingliederung lassen sich gut in unsere Arbeit integrieren.“

Das nächste Netzwerktreffen findet im Herbst 2019 bei der Hannelore Kohl Stiftung in Bonn statt.

 


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