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28.04.2022

„Kreatives Organisationstalent mit Biss“

Anita Skobl verlässt Rummelsberger Diakonie und wechselt als Gesamtleitung nach Bamberg zum Don Bosco Jugendwerk – Armin Schmid tritt ihre Nachfolge als Leiter der Rummelsberger Offenen Angeboten an.

Schwarzenbruck – Anita Skobl (50) verlässt nach 21 Jahren in verschiedenen Führungspositionen die Rummelsberger Diakonie. Die Sozialpädagogin hat bei dem sozialen Träger in der Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe gearbeitet. Zuletzt war sie als Leitung der Rummelsberger Offenen Angebote tätig. Anita Skobl wechselt als Gesamtleiterin zum 1. Mai zum Don Bosco Jugendwerk Bamberg. „Ich bin sehr dankbar für die erfüllende Zeit und die Förderung und Unterstützung, die ich bei der Rummelsberger Diakonie erfahren durfte“, sagte Anita Skobl am Donnerstag, 28.04.2022 bei einer kleinen Feierstunde in der Rummelsberger Philippuskirche.

Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie, würdigte bei der Abschieds-Andacht die zahlreichen Leistungen von Anita Skobl. Als Beispiel nannte er ihr Engagement für junge Geflüchtete. In den Jahren 2014 und 2015 habe sie als Regionalleiterin die Rummelsberger Jugendhilfe in den Bezirken Ober- und Niederbayern in kürzester Zeit komplett neu aufgebaut. „Sie sind ein kreatives Organisationstalent und verfolgten Ihre Projekte und Ziele, erst in der Jugendhilfe und dann in der Behindertenhilfe, immer mit Biss und der nötigen Portion Ehrgeiz“, lobte Schulz die langjährige Mitarbeiterin.

Anita Skobl, die mit ihrer Familie in Erlangen lebt, stammt gebürtig aus Ungarn. Sie kam mit einem Stipendium für das Studium der Sozialpädagogik nach Mönchengladbach. Der Liebe wegen und wegen eines Aufbaustudiums im Bereich Sozialmanagement mit Schwerpunkt Sozialmarketing kam sie nach Nürnberg. Nach dem Berufsstart in der Abteilung Finanzwirtschaft und Grundsatzfragen im Bereich Qualitätsmanagement sowie Projekt- und Organisationsentwicklung wechselte sie in die Jugendhilfe. Als Leiterin war sie für die Rummelsberger Ausbildungsbetriebe und für die Förderschulen zuständig. Anschließend war sie die erste Marketingleiterin des sozialen Trägers.

Ihr Nachfolger als Leitung Offene Angebote ist Armin Schmid (42). Der Sozialpädagoge arbeitet seit Herbst 2017 als Teamleiter Ambulant unterstütztes Wohnen in Nürnberg bei der Rummelsberger Behindertenhilfe. „Meine Vorgängerin hat das Controlling und die Organisation der ambulanten Dienste neu gedacht und zum Beispiel durch die Teilung von Teams Wachstum ermöglicht. Ich plane, die Projekte zu etablieren und weiterzutreiben“, kündigte Schmid an. Außerdem will er die Digitalisierung bei der Rummelsberger Diakonie begleiten und neue digitale Kanäle erschließen. Ein wichtiges Anliegen ist ihm auch, dass die rund 280 Mitarbeiter*innen in den Offenen Angeboten nach den anstrengenden Corona-Jahren in der Arbeit wieder eine Routine entwickeln können.  

Armin Schmid stammt aus Nürnberg. 2006 ist er mit seiner Frau und Tochter in die Schweiz ausgewandert, da er am damals schwierigen Arbeitsmarkt für Sozialpädagogen in Deutschland keine Stelle fand. 2017 kehrte die Familie dann wieder zurück, um näher bei den älter werdenden Eltern zu sein. In der Schweiz hat es Armin Schmid gut gefallen, aber: „Fachlich gesehen finde ich die Arbeit mit Menschen mit Behinderung in Deutschland innovativer und moderner. Ich finde es nach wie vor beeindruckend, dass die Rummelsberger Diakonie Teilhabemöglichkeiten so nachhaltig umsetzt.“ Die Mitarbeitenden der Rummelsberger Offenen Angebote leisteten in diesem Bereich eine besonders kreative und nachhaltige Arbeit.


Von: Heike Reinhold

Mit Gottes Segen: Anita Skobl (links) verabschiedet sich von der Rummelsberger Diakonie und wechselt als Gesamtleitung zum Don Bosco Jugendwerk Bamberg. Armin Schmid (zweiter von rechts) ist die neue Leitung der Rummelsberger Offenen Angebote. Pfarrerin Gabriele Gerndt (Zweite von links) und Ingrid Schön (rechts), Regionalleiterin der Rummelsberger Behindertenhilfe in Nürnberg. Foto: Heike Reinhold