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09.11.2018

Vernetzung und Austausch

Die Rummelsberger Diakonie präsentiert sich in ihrer Vielseitigkeit bei der 20. ConSozial

Nürnberg – „Was ist denn anders am Anders?“ Diese Frage stellte Diakon Georg Borngässer, Pressesprecher der Rummelsberger Diakonie, der Leiterin des inklusiven Hotels Anders, Pia Angele. Die Leiterin des Hotelbetriebs, von deren 30 Mitarbeitenden rund die Hälfte Menschen mit Unterstützungsbedarf sind, musste nicht lange überlegen: „Wir haben als Team einen sehr lockeren Umgang miteinander. Wir lernen voneinander, das ist ganz wichtig“, erklärt sie dem Publikum am Rummelsberger Stand auf der ConSozial.

Bereits zum 20. Mal präsentierten sich Träger, Verbände und Firmen im sozialen Sektor auf der ConSozial in Nürnberg. Ein breit gefächertes Kongressprogramm wurde durch den Messebetrieb in zwei Hallen begleitet. Die Rummelsberger Diakonie, die auch als Durchführungspartnerin für die gesamte Veranstaltung mit verantwortlich ist, bot Mitarbeitenden, Studierenden und Interessierten an ihrem Stand die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung. Das erste europäische Informationsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von europäischen Organisationen, der Politik, der Diakonie Neuendettelsau und dem Vorstand der Rummelsberger Diakonie stellte am Mittwoch das Thema „europäische Zusammenarbeit“ in den Mittelpunkt.

Am Donnerstag waren besondere Arbeitsfelder der Rummelsberger Diakonie gefragt. Diakon Stephan Posse stellte Kinaesthetics vor, mit deren Hilfe Bewegungskompetenz gefördert wird. „Auf einmal können Klienten Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte“, erklärte er, wie Kinaesthetics neben der Bewegungskompetenz auch die Selbstwirksamkeit und die Selbstkontrolle fördere.

„Man lernt Kolleginnen und Kollegen aus allen möglichen Bereich kennen, auf dem kurzen Dienstweg kann man Themen besprochen, für die man sonst aufwändige Termine vereinbaren müsste und ich treffe hier auch häufig mit meinen Kontaktpartnern von anderen Trägern oder aus Politik und Wirtschaft zusammen“, erklärte Andreas Ammon, Leiter des Auhofs in Hilpoltstein, warum die Teilnahme an der ConSozial für ihn so wichtig sei. „Und der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitenden wird am Stand einfach spürbar.“

Auch Verena Voß, Dienststellenleiterin im Bereich Kindertagesstätten der Rummelsberger Diakonie,  nutzte die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch. „Außerdem sind alle Rummelsberger Kindertagesstätten an einem der Tage geschlossen, damit die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, zum KiTa-Kongress zu gehen“, erzählt sie.

Pia Angele vom Hotel Anders freute sich auf jeden Fall, dass Sie beim Podiumsgespräch zum Thema „Inklusion in die Arbeitswelt“ dabei sein konnte. Mit ihr zusammen stellten sich Angelika Konrad, Beschäftigte im Anders, und Hendrik Bernsdorf, Auszubildender, den Fragen. Bernsdorf fasst zusammen, warum er so gerne im Anders seine Ausbildung macht: „Der Umgang miteinander ist sehr nah, wir helfen uns alle gegenseitig. Und wenn man einen Fehler macht, dann wird gemeinsam überlegt, wie es anders funktionieren kann.“ Alle Mitarbeitenden lernen die Grundstandards des Hotelgewerbes, können auch auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln. Angelika Konrad möchte das nicht: „Mir gefällt es so gut im Anders. Ich möchte dort nicht mehr weggehen!“


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09.11.2018

Vernetzung und Austausch

Die Rummelsberger Diakonie präsentiert sich in ihrer Vielseitigkeit bei der 20. ConSozial

Nürnberg – „Was ist denn anders am Anders?“ Diese Frage stellte Diakon Georg Borngässer, Pressesprecher der Rummelsberger Diakonie, der Leiterin des inklusiven Hotels Anders, Pia Angele. Die Leiterin des Hotelbetriebs, von deren 30 Mitarbeitenden rund die Hälfte Menschen mit Unterstützungsbedarf sind, musste nicht lange überlegen: „Wir haben als Team einen sehr lockeren Umgang miteinander. Wir lernen voneinander, das ist ganz wichtig“, erklärt sie dem Publikum am Rummelsberger Stand auf der ConSozial.

Bereits zum 20. Mal präsentierten sich Träger, Verbände und Firmen im sozialen Sektor auf der ConSozial in Nürnberg. Ein breit gefächertes Kongressprogramm wurde durch den Messebetrieb in zwei Hallen begleitet. Die Rummelsberger Diakonie, die auch als Durchführungspartnerin für die gesamte Veranstaltung mit verantwortlich ist, bot Mitarbeitenden, Studierenden und Interessierten an ihrem Stand die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung. Das erste europäische Informationsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von europäischen Organisationen, der Politik, der Diakonie Neuendettelsau und dem Vorstand der Rummelsberger Diakonie stellte am Mittwoch das Thema „europäische Zusammenarbeit“ in den Mittelpunkt.

Am Donnerstag waren besondere Arbeitsfelder der Rummelsberger Diakonie gefragt. Diakon Stephan Posse stellte Kinaesthetics vor, mit deren Hilfe Bewegungskompetenz gefördert wird. „Auf einmal können Klienten Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte“, erklärte er, wie Kinaesthetics neben der Bewegungskompetenz auch die Selbstwirksamkeit und die Selbstkontrolle fördere.

„Man lernt Kolleginnen und Kollegen aus allen möglichen Bereich kennen, auf dem kurzen Dienstweg kann man Themen besprochen, für die man sonst aufwändige Termine vereinbaren müsste und ich treffe hier auch häufig mit meinen Kontaktpartnern von anderen Trägern oder aus Politik und Wirtschaft zusammen“, erklärte Andreas Ammon, Leiter des Auhofs in Hilpoltstein, warum die Teilnahme an der ConSozial für ihn so wichtig sei. „Und der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitenden wird am Stand einfach spürbar.“

Auch Verena Voß, Dienststellenleiterin im Bereich Kindertagesstätten der Rummelsberger Diakonie,  nutzte die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch. „Außerdem sind alle Rummelsberger Kindertagesstätten an einem der Tage geschlossen, damit die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, zum KiTa-Kongress zu gehen“, erzählt sie.

Pia Angele vom Hotel Anders freute sich auf jeden Fall, dass Sie beim Podiumsgespräch zum Thema „Inklusion in die Arbeitswelt“ dabei sein konnte. Mit ihr zusammen stellten sich Angelika Konrad, Beschäftigte im Anders, und Hendrik Bernsdorf, Auszubildender, den Fragen. Bernsdorf fasst zusammen, warum er so gerne im Anders seine Ausbildung macht: „Der Umgang miteinander ist sehr nah, wir helfen uns alle gegenseitig. Und wenn man einen Fehler macht, dann wird gemeinsam überlegt, wie es anders funktionieren kann.“ Alle Mitarbeitenden lernen die Grundstandards des Hotelgewerbes, können auch auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln. Angelika Konrad möchte das nicht: „Mir gefällt es so gut im Anders. Ich möchte dort nicht mehr weggehen!“


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