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05.12.2017

Weihnachtsgrüße aus dem Morgenland

Förderstätte des Hauses Weiher bietet am Hersbrucker Weihnachtsmarkt Grußkarten mit orientalischen Motiven an

Hersbruck – Ein Bild aus der Förderstätte des Hauses Weiher geht durch ganz Bayern. Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat ein Motiv aus der Reihe „orientalische Stadt“ für seine Weihnachtskarten ausgewählt. Das Bild haben Menschen mit einer Behinderung gemalt, die die Förderstätte des Hauses Weiher besuchen. Am Donnerstag, 7. Dezember, und Freitag, 8. Dezember, können Besucher des Hersbrucker Weihnachtsmarktes von 14 bis 20 Uhr in der Bude gleich neben dem Rathaus diese und weitere Weihnachtskarten erwerben. Drei bunte Motive schmücken auch Geschenkdosen, in die selbstgemachte Lebkuchen verpackt werden. Verkauft werden auch selbstgemachte Marmeladen, Chutneys und Pesto sowie bunte Leinentaschen.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass das schöne Bild nun in ganz Bayern bekannt wird“, sagt Martin Chmel, Leiter des Hauses Weiher. Die Bilder aus der Reihe „orientalische Stadt“ sind von den Arbeiten des Künstlers Friedensreich Hundertwasser inspiriert. Die Farben sind leuchtend und die Konturen mit schwarz oder Gold deutlich herausgearbeitet. Das Besondere an der Technik: „Unsere pädagogischen Mitarbeiter zeichnen die Motive vor und die Besucher der Förderstätte malen die Motive dann mit Acrylfarben aus“, erklärt Cornelia Ohana, Leiterin der Förderstätte der Rummelsberger Diakonie. Seit 1972 leben im Haus Weiher Frauen und Männer mit einer geistigen Behinderung. Es gibt einen Wohnbereich für Erwachsene, eine Tagesstätte, eine Seniorentagesstätte sowie Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Autismus.


Von: Heike Reinhold

Dieses Bild schmückt die Weihnachtskarten des Bayerischen Obersten Rechnungshofs. Gemalt haben es Menschen mit einer Behinderung der Förderstätte des Hauses Weiher. Foto: Förderstätte Haus Weiher

Anette Flöter (links) und Cornelia Ohana, Leiterin der Förderstätte der Rummelsberger Diakonie arbeiten an ersten Entwurf der orientalischen Stadt, die nun die Weihnachtskarte des Bayerischen Obersten Rechnungshofs schmückt. Foto: Rummelsberger Diakonie